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<pre>Nach zuvor schier endlosen 717 torlosen Minuten schritt die norddeutsche Offensive zuletzt gegen Dortmund, Hoffenheim und Werder jeweils gleich doppelt zur Tat — die hier erzielten sechs Treffer ließen die zwei Törchen aus den ersten neun Partien natürlich ziemlich alt aussehen.  <p> Dabei hat Leverkusen drei der letzten fünf Heimspiele verloren! Neben den zwei 0:2-Schlappen gegen Hertha BSC und zuletzt Schalke gab es zum Rückrunden-Auftakt auch die 1:3-Niederlage gegen den FC Bayern. Dazwischen gab aber ein 2:0 gegen Mainz.  <p>  Nach dem 1:0-Erfolg gegen Hannover Ende Februar dachte man, dass die Gladbacher ihre Krise endlich überstanden hatten. <p> Im Frühjahr war es dann allerdings vorbei mit der Hoffenheimer Herrlichkeit. Folge: Die TSG wurde bis auf den siebten Rang durchgereicht. <p>  Vor dem Derby gegen den FC Augsburg am Dienstag (20:30 Uhr) könnte die Ausgangslage jedenfalls nicht besser sein.  </pre>


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<pre>Weitere gute Ergebnisse müssen folgen, will Herrlich in Leverkusen langfristig eine Zukunft haben.  <p> War es somit alles andere als bundesligatauglich, was Bayers Hintermannschaft in der ersten Viertstunde produzierte, rückten dann in der Folgezeit zunehmend die offensiven Schwierigkeiten der Leverkusener in den Blick.  <p>  Der FC Nürnberg ist seit drei Bundesliga-Partien ungeschlagen. Am vergangenen Spieltag hat es auch mit dem ersten Dreipunkter seit dem Wiederaufstieg geklappt. Hannover wurde 2:0 besiegt. <p> Dank der beiden Erfolge gegen Gladbach und Mainz bekam bislang vor allem die Veltins-Arena eine Ahnung davon vermittelt, was in der zu Saisonbeginn großräumig umgebauten Mannschaft steckt — und diese sollte fortan von einem immer größer werdenden Selbstvertrauen profitieren. <p>  Video: BVB-Coach Thomas Tuchel spricht über die Verletzung von Ousmane Dembele im letzten Spiel bei Hoffenheim, Trainerkollege Julian Nagelsmann und die Schiedsrichter-Leistung. (Quelle: YouTube/SPOX)  </pre> 


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<pre> Und auch Siegtorschütze Andrej Kamaric stand nicht in der Startformation, sondern wurde erst im Laufe der Partie eingewechselt. Nagelsmann: „Es ist ein großes Gut, wenn du Spieler hast, die was entscheiden wollen, wenn sie reinkommen, und auch die Leidenschaft mitbringen.“  <p> Stöger hat es bereits als Köln-Trainer mit den Sinsheimern zu tun bekommen, der „Effzeh“ war bei der 0:3-Heimpleite chancenlos.  <p>  Das aber weniger aufgrund der verlorenen 3 Punkte. Frustrierend war vielmehr die Tatsache, dass sich die eigenen Kampfansagen im Vorfeld letztlich als leere Worthülsen entpuppt hatten. <p>  Tatsächlich hatten die „Wölfe“ deutlich mehr Spielanteile und wirkten optisch überlegen. Die Tore machten aber die Fuggerstädter, denen zwei gefährliche Angriffe genügten, um das Spiel zu entscheiden und den Wolfsburgern die fünfte (!) Niederlage innerhalb der letzten acht Pflichtspiele zuzufügen. <p>  Den Hoffenheimer Gästen macht aber zumindest die Tatsache Mut, dass mit dem FC Köln bereits ein anderer Höhenflieger seinen guten Lauf in der Allianz Arena verlängerte; mit einer gesunden Prise Enthusiasmus könnte an der Isar also durchaus etwas gehen.  </pre>


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<pre> Diesbezüglich kann das Bayer-Personal jedoch richtigerweise einwenden, dass von dem angesprochen Selbstbewusstsein nicht sehr viel zu sehen war — schließlich hatte sich die Elf von Christian Streich über weite Strecken mit Mann und Maus auf das Verteidigen verlegt.  <p> Ausgerechnet wenn es um die Stabilisierung der Defensive geht, scheint Markus Gisdol jedoch noch immer ganz am Anfang zu stehen; so kam seine Mannschaft in den letzten fünf Ligaspielen nie mit weniger als zwei Einschlägen davon.   <p> Während es auch beim letztjährigen Liga-Abstecher eine klassische 0:5-Abreibung setzte, wurde von den Norddeutschen zumindest aber im DFB-Pokal erbitterter Widerstand geleistet: Im Halbfinale nahm die Elf von Viktor Skripnik folglich mit einem deutlich gnädigeren 0:2 ihren Hut. <p>  Gegen Bayer muss daher eine gewaltige Leistungssteigerung her. Im Falle einer Niederlage der Augsburger und Siegen der Konkurrenz, könnte das Team von Manuel Baum sogar bis auf Platz 13 zurückfallen. Nun treffen sie jedoch auf sich nach Rückschlägen stets erneut aufrappelnde Leverkusener.  <p> Diese positiven Vorzeichen lassen uns vermuten, dass es am Samstag selbst gegen eine überaus formstarke Werks-Elf wieder zu einer glorreichen Rückkehr auf die Bundesliga-Bühne reicht: Eine Prognose, für die nicht zuletzt die etwas stabilere Abwehr der Gäste ausschlaggebend ist.  </pre>


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<pre> Der resultierende 15. Rang in der Rückrunden-Tabelle weist auf eine bereits im Ansatz stecken gebliebene Aufholjagd hin — und trotzdem können die Schanzer darauf hoffen, dass sich das Thema Klassenerhalt noch nicht endgültig erledigt hat.  <p> Solange die Kondition reicht, machen die Lilien ihren Kontrahenten das Leben besonders schwer. Eine knappe Stunde lang konnten die 98er den Bayern recht gut Paroli bieten, ehe Coman (62.) und Rode (63.) mit einem Doppelschlag zum 3:0 alles klar machen. In Minute 20 hatte Vidal den FCB in Front gebracht, Darmstadt konnte aber immer wieder Nadelstiche setzen. Aus der Defensive heraus auf Konter lauern: so wird es Darmstadt wohl auch gegen die Gäste von der Weser angehen.  <p>  Eines ist klar: Mit dem SC Freiburg reist keine mittelmäßige Truppe an. Bochum hat Zuhause zwar immer überzeugt, mit Mainz, Hoffenheim und Frankfurt aber auch keinen absolut harten Brocken geschlagen. <p>  …dem VfB in den jüngsten 5 wettbewerbsübergreifenden Matches nur 3 Tore gelangen?  <p> „Es ist keine Zeit für Experimente.“Bayerns Sport-Vorstand Matthias Sammer über die Gründe, warum Mario Götze nur Reservist ist.  </pre>


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